Letnja Oluja
Samstag Abend.

Ich mache gerade einen Spaziergang mit dem Hund und es ist sehr auffällig, dass es wärmer geworden ist. Man kann in der Luft die angebotenen Gelegenheiten riechen, als wäre an diesem Abend alles möglich. Das sind solche komische Nächte, wenn das Wetter angenehmer ist als früher. Die Kälte hat gerade eine Pause mit dem Terrorisieren gemacht, und es ist schön frisch draußen. Der Wind ist manchmal auch da, erinnert uns, dass Herr Winter sich noch nicht von uns verabschiedet hat.


Es gibt auch eine melancholische Note heute, die die Luft schwebend deckt, als würde sie uns sagen wollen, dass wir die Vergangenheit nicht vergessen sollen.

Die Straßen sind leer. Manchmal fährt ein Auto mit den angetrunkenen Studenten vorbei, dessen Herzen heute mit den großen Hoffnungen erfühlt sind, dass sie auch ein Stück der Torte des Spaßes kriegen werden.

Man steht da, und wird sehr schnell von der ganzen Atmosphäre gezwungen, um nachzudenken. Als wäre da etwas, was man sich nie zugeben wollte, nie ganz laut gesagt hätte. Das unerwartete Gefühl entwickelt sich schnell und man kann das nicht mehr vermeiden. Plötzlich denkt man sich: ''Es ist Zeit für was Wichtiges! Ich weiß noch nicht wofür, aber ich fühle, dass es etwas Essenzielles für mein Leben ist. Das undefinierte Gefühl wird eine Veränderung beeinflussen. '' Der Schwung und die Begeisterung entwickeln sich ganz schnell euphorisch zusammen. Überraschende Kreativität fließt durch den Körper, man kann alles schaffen, man kann alles erreichen! Die Ideen kommen lächelnd, nehmen einen Platz in den Gedanken und fangen an zu tanzen. Eine Silhouette der unbekannten Entscheidung erschien und hat angefangen sich gemächlich zu formieren. Was bedeutet sie? Woher ist sie gekommen? Wieso jetzt? Ich greife zu, will ich sie nicht verlieren. Sie ist so wertvoll, man darf die nicht verpassen! Die spielt aber mit mir, sie ist doch noch nur ein Schatten, unfassbar und wankelmütig. Aber ich freue mich auf sie. Endlich etwas Neues! Verführend und verzaubernd hüpft sie und läuft langsam, kaum bemerkbar, weg, zurück in die Finsternis. Ich stehe da hilflos und verlassen, bin nicht in der Lage ihre Flucht zu verhindern. Genau so wie sie kam, verschwand sie auch schnell. Nein! Komm zurück!

Plötzlich bellt der Hund. In einem Augenblick wird man in die Realität zurückgebracht. Gucke ihn abwesend an, und sehe dass er fertig mit seinem Ding ist. Seine Augen versuchen mir zu sagen, dass es Zeit ist, nach Hause zu gehen.

Alles klar. Ich mache mich langsam auf den Weg...
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